Beratungskonzeption

"Die Beratungstätigkeit in der Schule ist grundsätzlich ebenso wie Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer." (Zitat aus Erlass des Kultusministers NRW von 1997, § 4 Abs. 11) Unsere Schule verfügt darüber hinaus über eine speziell ausgebildete Beratungslehrerin, die auf Anfrage auch klassenübergreifend tätig ist.

  1. Schulfähigkeitsdiagnostik

Bei der Schulanmeldung im Herbst findet eine allgemeine Entwicklungsstandüberprüfung durch die Schulleiterin und die sozialpädagogische Fachkraft oder eine Sonderpädagogin statt. Auffällige Kinder werden zeitnah zu einer differenzierten Schulfähigkeitsdiagnose eingeladen und die Eltern anschließend über vorschulische Fördermaßnahmen informiert und beraten (z.B.: Sprachkurs, Logopädie, Ergotherapie, Kinderturnen...).

  1. Diagnose und Förderempfehlungen
  •  Umfangreiche Schulanfängerdiagnostik während der ersten Schulwochen
  •  Hamburger Schreibprobe am Ende der Klassen 1-3
  •  Feststellung von Unterstützungsbedarf und Einleitung entsprechender Maßnahmen in der Schule
  •  Beratung bei Verdacht auf sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf
  •  Begleitung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen durch die sozialpädagogische Fachkraft oder Sonderpädagoginnen im Anfangsunterricht
  1. Einzelfallhilfe

Schüler mit Lernschwierigkeiten und / oder Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Sprachstörungen, motorischen Schwierigkeiten, sozialen Konflikten usw. benötigen persönliche Beratung. Erste Ansprechpartner sind die Klassenlehrer. Sie überlegen mit den Eltern mögliche Maßnahmen, informieren über außerschulische Beratungsstellen und treffen Verabredungen in Form von persönlichen Förderplänen. Unterstützung erfahren Schüler, Eltern und Lehrer durch den Beratungslehrer Herrn Pampel und die Sonderpädagoginnen Frau Heller und Frau Lämmel.

  1. Elternberatung

An regelmäßigen Elternsprechtagen, an Elternabenden und in Einzelgesprächen informieren die Klassenlehrer die Eltern über die schulische Entwicklung ihres Kindes, Sie beraten bei Erziehungsfragen und sprechen Empfehlungen für den Übergang auf weiterführende Schulen aus.

  1. Kollegenberatung

Die Kollegen beraten sich untereinander, hospitieren evtl. unter bestimmten Aspekten und unterstützen sich in schwierigen Fällen. Deer Beratungslehrer bietet zusätzliche Hilfen an, wenn erforderlich auch kollegiale Fallberatung.

  1. Zusammenarbeit mit Kindergärten und weiterführenden Schulen
  •  Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten gliedert sich in folgende Bereiche:
  •  Informationsabend für die Eltern der Vierjährigen
  •  Hospitation der sozialpädagogischen Fachkraft und der Beratungslehrerin in den Kindergärten im Frühjahr vor der Einschulung
  •  Austausch mit den Erzieherinnen über vorschulische Entwicklungsmaßnahmen
  •  Hospitation der künftigen Schulanfänger in der Schule (Schnuppervormittag)

       Die Lehrer der weiterführenden Schulen

    • sind zu Hospitationen im 4. Schuljahr eingeladen, z.B. für die Beobachtung von Wochenplan- und Projektarbeit.
    • laden die GS-Lehrer zu den ersten Stufenkonferenzen ein.
  1. Hospitationen - aber gern!

Wir sind eine dreizügige Regelschule mit rund 260 Kindern und unterrichten wie alle Grundschulen nach den gültigen Richtlinien des Landes NRW. In jahrgangsgemischten Klassen lernen unsere Kinder des ersten, zweiten und dritten Schuljahres gemeinsam. Die Viertklässler sind in Jahrgangsklassen zusammengefasst. Wir haben drei Flure mit jeweils drei Mischungsklassen und einem vierten Schuljahr. In der Flurfamilie lernen die Kinder der Jahrgangsstufen miteinander und voneinander. Sie gestalten ihr Flurleben eigenverantwortlich mit. Rituale sind dabei sehr wichtig.

Auf selbstständiges Lernen und individuelles Fördern und Fordern wird bei uns großen Wert gelegt.

Im Zuge der Inklusion haben wir 2013 das Konzept der IN-Klasse eingerichtet, in der hörgeschädigte Kinder zusammen mit anderen Kindern lernen können.

Auch Kinder mit anderen Besonderheiten, seien es Hochbegabungen oder Lernstörungen, Probleme im sozial-emotionalen Bereich, körperliche Einschränkungen oder ausgeprägtem Bewegungsdrang, sind bei uns willkommen, denn durch das Konzept der jahrgangsgemischten Klassen ist es möglich, jedem Kind in seinen Lernbedürfnissen zu entsprechen und ihm ein optimales Lernklima zu schaffen. Nur Kinder, die sich wohl fühlen, können auch gut lernen. Deswegen achten wir auf ein gutes Klima, sowohl im menschlichen Umgang miteinander als auch in der Ausgestaltung unserer Schule.

Auch in diesem Schuljahr werden mittwochs nach telefonischer Vorabsprache Hospitationen angeboten:

Bitte stellen Sie Hospitationsanfragen per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch zu den Bürozeiten der Sekretärin, montags bis donnerstags zwischen 8.30 Uhr und 12.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Sie und stehen auch gern telefonisch zur Beratung zur Verfügung!

 

 

Einschulung am 31.08.2017

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