Wahl unseres Schulnamens

Nach Beschluss des Schulträgers sollte der Name der neuen Schule von unserer Schule selbst ausgewählt werden. In einem mehrere Monate dauernden Vorschlags – und Auswahlverfahren suchten wir nach einem Namen, mit dem wir uns identifizieren konnten und der zu unserem Schulprogramm passte. Der Name „Michael-Ende-Schule“ – vorgeschlagen von einem Vater unserer Schule, der unsere Schulentwicklung seit Jahren begleitet, unterstützt und fördert, fand einhellige Zustimmung in der Schulgemeinschaft und beim Schulträger.

Auch das neue Schullogo zeigt eine Figur Michael Endes: Die beharrliche Schildkröte Tranquilla Trampeltreu  

Michael Ende

Michael Ende wurde 1929 als Sohn des surrealistischen Malers Edgar Ende in Garmisch-Partenkirchen geboren. Nach seiner Schulzeit besuchte er die Schauspielschule in München. In seiner Freizeit schrieb er schon

seit 1943 Gedichte und kleine Erzählungen. Da er das Schreiben zum Beruf machen wollte, baute er seine Autorentätigkeit nach und nach weiter aus. Neben der Schauspielerei schrieb er für das Theater und den Rundfunk.

Drei Bücher von ihm wurden besonders bekannt: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erschien 1960. Als er 1961 den Deutschen Jugendliteraturpreis für „Jim Knopf“ erhielt und die Augsburger Puppenkiste das Buch verfilmte, wurde Michael Ende einem großen Publikum bekannt. Seit 1970 lebte Michael Ende in Italien, wo er 1972 den Märchenroman „Momo“ vollendete, für den er ebenfalls den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt. 1979 erschien „Die unendliche Geschichte“ mit der er zum weltweit bekannten Autor phantastischer Romane wurde.

Daneben schrieb Michael Ende zahlreiche international erfolgreiche Bücher für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene, von denen einige verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet wurden. Immer geht es um Phantasie, Poesie und Magie. Die Bücher von Michael Ende sind in nahezu 40 Sprachen übersetzt und haben weltweit eine Gesamtauflage von über 20 Millionen erreicht. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Er war ein großer Lehrer und Gaukler für Große und Kleine.

Michael Ende trat sein Leben lang gegen die Bedeutungslosigkeit an. Das Nichts, das in der „Unendlichen Geschichte“ Phantasien zu schlucken droht, empfand er als ganz reale Bedrohung für unsere Gesellschaft. Gerade von Kunst, Musik und Literatur erwartete er, dass sie die Welt wieder bewohnbar machten. Nur sie seien in der Lage, Sinn zu stiften, weil sie Sinnerlebnisse bieten und Vorschläge für neue Sichtweisen der Welt machten. Michael Ende hat jahrelang äußerst produktiv mit dem Komponisten und Orff-Schüler Wilfried Hiller zusammen gearbeitet und so können heute zahlreiche Kinderbücher musikalisch auf die Bühne gebracht werden.

Michael Ende starb 1995.

 

 

Einschulung am 31.08.2017

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